RINGSTRASSE ISLAND , TAG 5

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Heute kam schon quasi mit dem Auto unsere letzte Etappe. Der Weg bis Reykjavik war auf dem direkten Weg schon ca. 420 km lang. Aber so direkter Weg gefällt uns ja nicht so gut, weil es drum herum noch so viele Dinge gibt, die man verpassen könnte. Und die Möglichkeit gibt es nicht jeden Tag.

Also machten wir uns auf in Richtung Godafoss schon sehr früh am Morgen, damit wir vor den Touristen da waren. Touristen können schon manchmal ganz schön nervig sein. Also manche – nicht alle! 😉 Der Godafoss ist für uns einer der schönsten Wasserfälle in Island. Es muss nicht immer größer und höher sein. Aber seht selbst:

Weiter fuhren wir nach Laufas. Laufas ist ein Freilichtmuseum, in dem man sehen kann, wie die Menschen im 19. Jahrhundert gelebt haben. Es ist faszinierend zu sehen in welchen einfachen Verhältnissen die Menschen damals gelebt haben. Das auf sich wirken zu lassen an diesem wunderschönen Fjord ist ein Erlebnis. Oft stellt man sich die Frage wie die Menschen das geschafft haben. Hier ein paar Fotos, damit ihr seht, wovon wir erzählen.

Einen kleinen Abstecher machten wir ganz in den hohen Norden nach Borgarviki. Dort steht ein Basaltfelsen im Meer, der sich Hvitserkur nennt. Ein wunderschönes Fotomotiv an einem traumhaften schwarzen Sandstrand.

Die Zeit verging wie im Flug und wir mußten uns endlich auf den Weg nach Reykjavik machen. Wir hatten noch 240 km zu fahren. Und das über Schotterpisten, die so rasende Geschwindigkeiten nicht zulassen. So fuhren wir übers Hochland und wir sahen mal wieder Schafe und Islandpferde ohne Ende. In einer Einsamkeit, die einen fragen lässt, wie Menschen dort leben können, wenn sie kilometerweit fahren müssen, nur um einzukaufen, geschweige denn am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

So, kamen wir im Hotel mit einem Auto an, das eine Wäsche sehr gut vertragen kann.

Als wir aus dem Auto ausgestiegen waren, stellten wir fest, das noch am Morgen im Norden mit Schneeregen und 2 °C nun die Sonne mit gezählten 14 °C vom Himmel schien. Jetzt freuen wir uns auf einen ruhigen, warmen, sonnigen, nicht stürmischen Tag in der belebten Stadt Reykjavik bevor es dann Freitag zurück nach Deutschland geht.